Leseproben
Gluteus Maximus - Der perfekte Hintern
Darkroom
Die Luft war angenehm warm. Eine Menge verschiedener Gerüche vermischten sich zu einem würzigen, exotischen Gesamtduft. Von überall her konnte ich die Geräusche der Menschen hören.
Leises Stöhnen von links wurde von wollüstigem Schmatzen direkt vor mir verscheucht. Weiter hinten kratzte sich raues Grunzen durch den Raum, vermischt mit dem rhythmischen Klatschen schwitzender Leiber. Eier auf Pobacken, Titten auf Bäuche.
Ich stand eine Weile still, in der Hoffnung, dass sich meine Augen an die Dunkelheit gewöhnen würden. Aber wie gesagt, es war ein Darkroom, selbst nach zehn Minuten nahm ich nur die geile Schwärze wahr. Plötzlich wurde ich von hinten angestoßen.
Jemand anderes hatte den Raum betreten und mich ins Taumeln gebracht. Ich verlor das Gleichgewicht und fiel nach vorne. Instinktiv streckte ich die Hände aus, um den Sturz abzufangen. Ich hatte Glück, denn ich fiel weich, vermutlich auf einen Berg Kissen.
Allerdings spürte ich beim Fallen auch noch etwas anderes - Haut. Haut die zu einem menschlichen Wesen gehörte.
Ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelte, musste ich erst noch herausfinden. Also erforschte ich tastend mit den Händen die Dunkelheit.
Ich erwischte etwas Weiches, Rundes. Nach kurzem Befühlen kam ich zu dem Schluss, das es sich um einen Hintern handeln musste, klein und fest. Ohne Haare. Eine Frau? Einen überraschten Laut, dessen Klang Mann oder Frau verraten hätte, hatte ich nicht gehört, also entschied ich, meinen Tastsinn zum Einsatz kommen zu lassen.
Ich ließ meine Hände an den Pobacken hinunter gleiten, denn spätestens die Beine würden mir das Geschlecht offenbaren, so glaubte ich. Sie fühlten sich glatt und seidenweich an, ohne eine verräterische Delle, die auf Zellulitis schließen ließ.
Jetzt spürte auch ich Hände auf meinem Körper. Es waren feste Hände, die dennoch zärtlich erst über meine Brust, dann weiter abwärts zwischen die Beine fuhren. Daraufhin wurde auch ich mutiger, wanderte mit meiner Hand wieder aufwärts und stieß auf einen weichen Schwanz und glattrasierte Eier.![]()
© Neptuns Schreibwerkstatt
Gluteus Maximus
Mein Name ist Lisa. Wenn ich schlafe, bin ich ein braves Mädchen. Bin ich aber wach, dann - ja dann passieren manchmal merkwürdige Dinge!
Ich will das gar nicht. Ganz bestimmt nicht! Aber meine Hormone haben manchmal mehr Macht über mich, als mein Verstand. Um ihn auszutricksen, benötigt ein Mann allerdings erheblich mehr als nur eine große, stattliche Erscheinung.
Die Gesamtausstrahlung muss schon stimmen, damit mein Verstand schwach und mein kleines Lischen wach wird. Neben einer guten Figur und einem gepflegten Äußeren muss mein Liebhaber vor allen Dingen blitzende Augen und Charisma besitzen.
Dieses eine Mal traf das alles zu. Warum es trotzdem anders ausging, als ich erwartete, wird mir für immer ein Rätsel bleiben.
Das Spiel begann wie üblich, mit einer Ausnahme. Aber der Reihe nach.
Nach einem langen Arbeitstag freute ich mich auf die Stress abbauenden Stunden im Fitnessstudio.
Mein Aufwärmtraining hatte ich beendet und wollte gerade eben an die Maschine für die Oberschenkelmuskulatur gehen, um meine Beine schön straff zu erhalten, als ER den Raum betrat.
Mir blieb die Luft weg, denn der Typ sah einfach hinreißend aus! Er war groß und hatte dunkle, lockige Haare. Sein Gesicht wirkte markant, und auf seinen vollen Lippen fläzte sich ein unverschämt männliches Lächeln.
Die Muskeln erschienen gut definiert und nicht zu sehr aufgepumpt. Er nahm also wahrscheinlich keine Anabolika. Soweit gefiel mir seine Erscheinung schon sehr gut.
Doch der Blitz traf mich, nachdem er an mir vorbei gegangen war. Fast hätte ich eine Genickstarre bekommen, so sehr verdrehte ich mir den Hals nach ihm - seinem Hintern!
Mein Herz begann wild zu schlagen. Eine scharfe Hitzewelle fuhr mir zwischen die Beine und ich konnte den Blick nicht von diesem begehrenswerten Prachtstück wenden.
Da zwinkerten mich zwei perfekt geformt Arschbacken an, an die ich am liebsten auf der Stelle Hand angelegt hätte. Wie zwei halbe Handbälle standen die Pomuskeln in der Luft, unglaublich frech und souverän und ich dachte im selben Augenblick: ›Dieser Hintern soll mein sein!‹![]()
© Neptuns Schreibwerkstatt
Menage à trois
"Sag mal, hast du eigentlich schon einmal einen flotten Dreier gehabt?", hatte ich meine Freundin Elisabeth vor drei Tagen gefragt.
Sie schmunzelte und nickte.
"Ja, in der Tat, das hatte ich schon!"
"Und? Wie war es?", hakte ich interessiert nach. Schon oft hatten wir uns über unsere erotischen Vorlieben und Erlebnisse unterhalten, aber dieses Thema war bisher noch nicht aufgetaucht.
Ich hätte es normalerweise auch nie angesprochen, da mir bisher ein Mann - im Bett oder wo auch immer - mehr oder weniger gereicht hat. In der vergangenen Nacht hatte ich jedoch einen Traum. Und in diesem Traum trieb ich es mit zwei Männern.
Es war so realistisch, dass ich den ganzen Tag über die Bilder nicht aus meinem Kopf heraus bekam, so geil war die Szenerie gewesen.
Voller Ungeduld hastete ich nach Arbeitsschluss in die Bar, wo ich mich mit Elisabeth zum Kaffee verabredet hatte.
Ich wusste, wenn ich mit einer Frau darüber reden konnte, dann mit ihr. Elisabeth war nämlich ein gestandenes Vollweib, nach außen hin der pure Anstand, aber im Herzen eine Lilith, die mit allen Wassern der Erotik gewaschen war.
Nachdem wir die allgemeine Lage durchgehechelt und auf dem neuesten Stand der für uns Frauen so wichtigen Dinge wie "Was trägt man in diesem Sommer" und "Wer hat sich gerade von wem getrennt" gebracht hatten, kamen wir auf unser Lieblingsthema - Sex und Männer.
Der Sex kam dabei meistens besser weg als die Männer. Wirklich guten Sex hatten Elisabeth und ich fast immer nur mit uns selbst, also beim Masturbieren. Leider. Die meisten Männer waren schlichtweg zu ungeduldig, einfallslos, wenig einfühlsam und egoistisch oder nicht ausdauernd genug, um uns rundum zu befriedigen.
"Es waren die Male in meinem Leben, in denen ich wirklich richtiges Vergnügen hatte!", erwiderte Elisabeth. "Und das letzte Mal war übrigens gerade in der vergangenen Nacht!", fügte sie schmunzelnd hinzu.
"Deshalb hast du heute so eine unverschämte Ausstrahlung! Ich habe mich schon gefragt, woher dieses Funkeln in deinen Augen kommt."
Sie lachte und strich sich eine Haarsträhne hinter das Ohr.
"Tja, das ist die Schönheit, die von innen kommt!", gurrte sie. "Solltest du dir auch mal gönnen."
"Das möchte ich auch! Und ob du es glaubst oder nicht, aber ich habe heute Nacht davon geträumt.", gestand ich. "Nur - wo bekomme ich zwei solche Prachtkerle her?"
"Nun", entgegnete Elisabeth, "ich würde sie dir ausleihen. Schließlich bist du meine beste Freundin."![]()
© Neptuns Schreibwerkstatt
Rollentausch
Ich wollte es schon immer mal ausprobieren. Obwohl ich meine festen Vorlieben und Abneigungen habe, die zahlreichen Erzählungen hatten mich neugierig gemacht. Und da ich es hasse, über etwas zu reden, von dem ich keine Ahnung habe, ließ ich mich von meiner Freundin dazu überreden.
Wer von uns sich um das pikante Detail kümmern sollte, losten wir mit einem Münzwurf aus. Natürlich hatte es mich getroffen, bei so etwas habe ich fast immer Pech.
Also machte ich mich auf den Weg in einen Sexshop, um einen Anschnalldildo zu besorgen. Glücklicherweise gibt es inzwischen ja auch spezielle Shops für Frauen, so dass ich mich nicht in eine dieser schmuddeligen Spelunken der üblichen Pornoläden für Männer quälen musste.
Als ich das schwarze Teil aus Silikon in den Händen hielt, konnte ich mir ein spöttisches Lächeln nicht verkneifen. Schon einen echten Penis fand ich vom Aussehen her bis dato ziemlich albern. Aber dieses Anschnallgerät war nun wirklich der Brüller. Da wir aber beschlossen hatten, unter keinen Umständen einen Mann an unsere heiligen Pussys zu lassen, blieb uns nur diese "Hardware" übrig.
Am Abend gingen wir unser kleines Experiment mit sorgfältiger Vorbereitung an. Das bedeutete, dass wir zuerst eine ausgiebige Dusche nahmen, anschließend das Zimmer in sanftes Halbdunkel tauchten und für schöne Musik sorgten. Die Vorstellung, in die Rolle eines virtuellen Mannes zu schlüpfen, machte uns unerwarteterweise schon beim Duschen geil. Clarissa ließ vorwitzig ihre Hände über meinen Körper wandern. Sie knabberte an meinen Brustwarzen, die trotz des heißen Wassers steif wurden. Als ich merkte, wie mir die Kontrolle über meine Lust entglitt, ließ ich mich ergeben von ihr treiben. Also schloss ich die Augen und stellte mir vor, die Finger in meiner Spalte würden zu einem Mann gehören.
Diese ungewohnte Fantasie, verbunden mit Clarissas üppigen Brüsten, die ich mit meinen Händen knetete, ließ mich innerhalb weniger Augenblicke kommen. Doch ich wollte auch meine Freundin nicht zu kurz kommen lassen und ging in die Hocke. Ich teilte ihre Blütenblätter und leckte sie bis zum Höhepunkt. Nachdem wir uns abgetrocknet hatten, bereiteten wir den Topf mit dem Öl vor, das erhitzt werden musste. Wenn wir schon einen Schwanz spüren wollten, dann sollte er sich auch so echt wie möglich anfühlen. Also nass und heiß!![]()
© Neptuns Schreibwerkstatt
