Was habe ich heute gelacht! Da sehe ich in den Nachrichten, wie eine Bande, bestehend aus sechs Männern und ein paar Saftschubsen, mit einem Einsatz von geschätzten 130 000 Euro einen Gewinn von 6 Millionen Euro erziehlt haben.
Dass dieser Coup ziemlich leicht gewesen ist, liegt am äußerst naiven Vorgehen der europäischen Notenbanken, die lediglich Ring und Pille der Münzen getrennt haben, anstatt die an realer Kaufkraft schwächelnden Taler zu schreddern!
Der “Schrott” wurde nach China verscherbelt, wo ihn die Bande aufgekauft und von flinken Chinesenfingern wieder hat zusammensetzen lassen. Aufgeflogen ist die Bande nur, weil eine der Saftschubsen sich gar zu sehr mit einem ihrer “Beauty-Cases” am Frankfurter Flughafen abgequält hatte.
“So schwer kann Lidschatten und Mascara nicht sein!”, dachte sich ein “Douglas”-kundiger Zöllner und entdeckte die lukrative Metamorphose.
„Ein Tatverdacht gegen Mitarbeiter der Bundesbank besteht nicht“, betont die Frankfurter Staatsanwaltschaft. Nun – dem stimme ich gerade noch zu. Allerdings besteht für mich sehr wohl der Verdacht, dass die Mitarbeiter sämtlicher “geschädigten” Notenbanken dermaßen naiv sein müssen, dass sie auch noch an den Weihnachtsmann, den Osterhasen, die friedliche Nutzung der Atomkraft und die Unschuld Berlusconis glauben!
Berlusconi – mein nächtes Thema: Während die Zustände auf der eigentlich wunderschönen Insel Lampedusa immer unerträglicher werden, kümmert der Bonsai-Größenwahnsinnige (er misst gerade mal 1,64 m) sich lieber um eine neue Finte im Parlament, die ihn vor juristischen Schwierigkeiten schützen soll.
Immerhin fand er jedoch gestern Zeit für einen Kurzbesuch auf Lampedusa, währenddem er kurzerhand erklärte, gleich die gesamte Insel für den Friedensnobelpreis vorzuschlagen! Sprachs´s, verschwand und überließ die geplagten Insulaner und Flüchtlinge ihrem bedauernswertem Schicksal.
Aber auch in Japan brodelt die Krise munter weiter. Nur mit dem Unterschied, dass die dortige Yakuza schon nach wenigen Stunden – anders als die hilflose Regierung – ohne Rücksicht auf die gefährliche Strahlung tonnenweise Hilfsgüter in die zerstörten Gebiete brachte.
Wer mehr darüber lesen möchte, hier der Link:
www.20min.ch/wissen/news/story/22412911
Ja, so sieht es aus: die Welt der Menschen wird immer mehr zum Tollhaus und gerät aus den Fugen. Zynisch-esoterisch betrachtet würde ich fast meinen, die Erde will sich uns vermöge der natürlichen Katastrophen und ihren daraus entstehenden Folgen entledigen – darauf einen Veuve-Cliquot!